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Preisgünstig leben auf Bunaken
(zuletzt aktualisiert am 13. Dezember
2006)
Meine ersten Informationen über
Nord - Sulawesi und Bunaken mit vielen nützlichen Tipps fand
ich 2001 im Internet unter http://www.sulawesi-info.com .
Als Taucher gewann ich nach dem Besuch auch anderer Webseiten den
Eindruck, dass Bunaken für mein Hobby - insbesondere wegen der
ungeheuren Artenvielfalt der Unterwasserwelt seiner intakten Riffe
- eines der schönsten Reviere der Erde sein muss.
Ich hatte zum ersten Mal nach meiner
Studentenzeit (vor vielen vielen Jahren) wieder genügend Zeit
zur Verfügung um eine lange Reise zu planen. Ein solcher Aufenthalt,
selbst in einem preiswerten Land wie Indonesien, bedeutete allerdings
für mich, dass ich bezüglich Unterkunft aus Kostengründen
keine großen Ansprüche stellen durfte. Ich entschied mich
daher, nach Nord - Sulawesi zu fliegen und meine Schnorchel- bzw.
Tauchabenteuer auf Bunaken als "Backpacker"
zu realisieren.
Nachdem ich 2001 fast 2 Monate lang
meinen
"Lebensmittelpunkt" auf der Insel Bunaken hatte und begeistert
nach Hause zurückgekehrt war, konnte ich meine Familie dazu überreden,
mich im folgenden Jahr 2002 dorthin zu begleiten. Ich verbrachte
damals insgesamt 5 Monate dort, größtenteils wieder in
einer Unterkunft der unteren Preisklassen. Seitdem verbrachte ich
meinen Tauchurlaub von 3 bis zu 6 Monaten jährlich auf Bunaken (zuletzt
Sept.-Dez. 2006) und kann euch somit an meinen inzwischen umfangreichen
Erfahrungen teilhaben lassen.
In den Homestays auf der Insel habe ich
sehr gute, aber auch weniger gute Erfahrungen gemacht. Selbstverständlich
kann man bei einem Preisrahmen von 60.000 - 100.000 Rupiah/pro Person/pro
Nacht (z.Zt. ca. 5,40 - 9,00 €)
für Unterkunft und volle Verpflegung keine allzu hohen Erwartungen
haben. Im Preis inbegriffen sind Kaffee und Tee, soviel mal will.
Kalte Getränke kann man kaufen. Abgefülltes Trinkwasser
der Marke "AQUA"
gab's in den meisten Unterkünften gratis. Die Kost ist einheimisch,
wohlschmeckend, dominiert von Reis, Fisch und Gemüse. Teils
zum Frühstück, teils als Nachtisch bei Mittag- und Abendessen
gibts der Jahreszeit entsprechend frische Bananen, Papaya, Ananas
und Mangos. Auf frische Semmeln muss man allerdings verzichten.
Stattdessen gibts allerlei süße
Küchlein
in Kokosnussfett gebacken oder Pfannkuchen. In einigen Homestays
kannst du sogar Toast mit Ei bekommen. Wer in punkto Hygiene etwas
empfindlich ist, sollte sich lieber nicht in der Küche
umsehen und vor allem die Köche
und Köchinnen
nicht bei ihrer Arbeit beobachten.
Geduscht wird landesüblich, indem
du aus einem großen Bottich mit der Kelle Wasser schöpfst
und dich damit übergießt. Man erwartet in der Regel auch,
dass du kein Klopapier benutzt, sondern die asiatische Technik der
Selbstreinigung mittels "fließendem" Wasser beherrscht.
In den letzten Jahren konnte man allerdings beobachten, dass sich
viele Resorts mit indonesischem Besitzer allmählich auch in
dieser Beziehung auf die Gewohnheiten ihrer Gäste einstellen.
Wie ich dich bei der Suche nach einem
geeigneten Homestay bzw. Tauchresort unterstützen kann, erfährst
du hier
Wenn du einen kleinen Kommentar
zu dieser Webseite abgeben oder dich über deine Erfahrungen
mit Homestays, Dive Center oder über eine Tour äußern
möchtest, dann nimm dir einen Moment Zeit für
Mein Gästebuch
Du kannst damit vielleicht anderen bei ihrer Entscheidung helfen.
Und noch eine Bitte in eigener
Sache: Ich beantworte gerne eure e-mails. Aber bitte stellt mir
keine Fragen, deren Beantwortung ihr schon auf meinen Seiten finden
könntet, wenn ihr sie nur gründlich lesen würdet.
Insbesondere zum Thema "Malaria-Prophylaxe"
bin nicht ich, sondern ist euer Hausarzt zuständig
Die folgenden Bilder sollen ein wenig
einen Eindruck von dem vermitteln, was ich in den vergangenen Jahren
auf Bunaken erlebt habe: |