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GANGGA RESORT

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(Wenn du keine Zeit hast, meinen ausführlicher Bericht zu lesen, kannst du auch direkt nach unten zu einer Zusammenfassung mit Empfehlung springen)

Von Bunaken nach Gangga

Den Höhepunkt unseres 8-wöchigen Urlaubs in Nord-Sulawesi hatten wir uns für die letzte Woche aufgehoben: Das Gangga Resort auf einer kleinen paradiesischen Insel ganz im Norden Nordsulawesis. Wir hatten es bereits vor 2 Jahren kennen und schätzen gelernt. Damals waren uns nur 3 Tage vergönnt (ein Geschenkgutschein eines Freundes). Doch schon bei unserer Abreise war uns klar: Dies war nicht das letzte Mal.

Nach 5 Wochen Tauchen auf Bunaken in diesem Jahr war also der Zeitpunkt zu Erholung und Ausspannen gekommen. Üblicherweise werden Gäste mit einem klimatisierten Kleinbus am Flughafen bzw. vom Hotel in Manado abgeholt und zu einem Landesteg gebracht, von wo aus sie mit dem Resort-eigenen Boot auf die Insel gefahren werden. Wir hatten allerdings Glück und mussten nicht erst nach Manado kommen. Stattdessen wurde von Gangga aus eine Tauchfahrt nach Bunaken organisiert, wo wir dann nach dem dritten Tauchgang direkt von unserem Resort abgeholt wurden.

 

Herzlicher Empfang im Gangga Resort und Einzug in unseren Bungalow

Wohnbereich Gangga BungalowNach ca. einstündiger Fahrt hatten wir das Resort erreicht und wurden zunächst mit Kokosnuss(-milch) und Sandwich in der Lobby willkommen geheißen und dann zu unserem Bungalow begleitet. Es war ein anderer als vor zwei Jahren. Dennoch: Räumlichkeiten und Einrichtung waren uns bereits vertraut. Ich muß sie nicht beschreiben; auf der Webseite des Resorts kann man sich mit Hilfe eines Videos virtuell durch Wohnbereich und Badezimmer bewegen. Besonders erwähnen möchte ich allerdings den geräumigen Kleiderschrank mit genügend Kleiderbügeln und Fächern und den vielen Möglichkeiten, unsere Utensilien unterzubringen. Ein Schreibtisch diente nicht nur zum Abstellen meines Netbooks sondern bot auch genügend Platz zum Verstauen und Aufladen meiner verschiedenen Geräte. Im Kleiderschrank befand sich ein Safe zum Aufbewahren der Wertsachen.

Bad GanggaAlles war für uns vorbereitet. Der Kühlschrank gefüllt mit diversen Getränken, Tee und Kaffee zur Zubereitung und eine Schale mit frischem Obst. Nicht zuletzt eine Vase mit duftenden Blumen gab uns das Gefühl: Hier freut man sich auf seine Gäste. Auf dem liebevoll hergerichteten Bett lagen sogar Willkommensgeschenke für uns.

Auch im geräumigen Badezimmer wieder der vertraute Anblick: Mehrere frische Handtücher in verschiedenen Größen, diverse Shampoos und Bodycreams, Zahnputzgläser, Föhn, Papierserviettenspender und manches mehr. Dusche und Toilette hygienisch sauber, kalt und warm Wasser aus gut funktionierender Brause mit genügend Druck. Ein frisch gefüllter Trinkwasserspender (Aqua) stand bereit fürs Zähneputzen oder für die Kaffee/Tee-Zubereitung mittels Wasserkocher im Wohnbereich. Die Klimaanlage hatte den Wohnbereich angenehm gekühlt. Wir legten uns auf unser "Himmelbett" und machten eine Ruhepause bis zum ersten angekündigten Ereignis:

 

Kaffeepause am Pool

Sonnenuntergang

...mit frisch zubereitetem Gebäck und Live-Musik: Während einer vom Gangga Team in siedendem Kokosnussfett z.B. Pisang goreng (gebratene Bananen) zubereitete, spielten die anderen indonesische oder internationale Songs. Dabei konnten wir uns mit Kaffee oder Tee bedienen und genossen die wundervolle Atmosphäre auf einer der um den Pool gruppierten Sitzgelegenheiten, bis sich die Sonne langsam senkte und die Beleuchtungen angingen. Dann zogen wir uns in unseren Bungalow zurück und verbrachten die Zeit bis zum Abendessen mit Lesen.

Die Mahlzeiten wurden im Restaurant zu festen Zeiten serviert: Das Frühstück zwischen 7:00 und 10:00, Mittagessen von 13:00 bis 15:00 und Abendessen von 20:00 bis 22:00 Uhr.

 

 

Erstes Abendessen im Restaurant

Da wir schon mächtig Appetit hatten, erschienen wir pünktlich. Wir fanden sehr schnell den für uns reservierten Tisch, den eine Vase mit frischen Blumen zierte. Ein Blick durch den großräumigen Saal erinnerte uns daran, dass gerade Nebensaison war. Nur vereinzelt waren Tische besetzt mit Paaren, oder größere Tische mit Gästen, die entweder gemeinsam angereist waren oder sich beim Tauchen näher befreundet hatten. Wie wir in den nächsten Tagen feststellten, kamen sie vor allem aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus Italien, Holland, USA und Frankreich. Sobald wir Platz genommen hatten, reichte uns einer der Kellner die Speisekarte (Beispiel: Lunch) . Wir hatten die Auswahl zwischen westlicher und indonesischer Küche, zwischen Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Daneben gab es Gerichte für Liebhaber der italienischen Küche, für Vegetarier und ... Hamburger mit Pommes. Als Vorspeise wählte ich eine leckere Kürbiskernsuppe, als Nachspeise Eiscreme. Neben Softdrinks konnte man verschiedene Rot- und Weißweine, sowie Biere (große und kleine Flaschen) wählen. Die Kellner waren stets schnell zur Stelle. Sie standen während der Mahlzeiten im Hintergrund und beobachteten unauffällig, ob den Gästen etwas fehlte. Sie waren äußerst freundlich, dabei aber immer respektvoll und niemals distanzlos. Noch während wir auf unsere Vorspeise warteten, ging der Leiter der Tauchbasis von Tisch zu Tisch und besprach mit den Tauchern die Planung des nächsten Tages. Nach dem Essen erschien auch Hanne, die deutsch-sprechende, dänische Managerin und Besitzerin des Resorts, um den einen oder anderen Gast zu begrüßen oder ganz einfach ein wenig zu plaudern.
Die liebevoll zubereiteten Speisen schmeckten vorzüglich und waren durchaus mit denen in einem deutschen Feinschmecker-Restaurant vergleichbar.

 

Lobby

Nach dem Essen ließen wir uns in einem der vielen Sitzgruppen in der Lobby nieder und lauschten der Gangga-Band, die uns schon während der Mahlzeit mit ihren vorwiegend indonesischen Liedern erfreut hatte. Zwischendurch checkte ich meine e-Mails und informierte mich über die Neuigkeiten in Deutschland auf der Spiegel-Online-Seite. In diesem Bereich war die beste WLAN-Verbindung. Wer sein Notebook nicht mitgebracht hat, dem stand übrigens auch in einem kleinen, klimatisierten Raum ein Computer mit Internetverbindung zur Verfügung. Wer wollte, konnte auch Billard spielen.

 

Gute Nacht

Bei der Rückkehr in unseren Bungalow fanden wir frisch gemachte Betten und ein blitze-blankes Bad vor. Den vorhandenen Fernseher mit seinen 5 internationalen Sendern nutzen wir so gut wie nie. Auch die gut ausgestattete Bibliothek mit mehrsprachigen Büchern nicht. Nach einer heißen Dusche gingen wir zu Bett, knipsten die Nachttischlampen an und lasen in unserem KINDLE, allerdings nicht sehr lange: Nach kurzer Zeit fielen uns die Augen zu. Nach unserer Zeit auf Bunaken wußten wir vor allem die Ruhe zu schätzen: Von den unmittelbaren Bungalow-Nachbarn war nichts zu hören. Auch kein Generator- oder Kompressorengeräusch. Der Versorgungsbereich des Resorts lag weit vom Wohnbereich entfernt. Aus Erfahrung hatten wir die Klima-Anlage auf nur ca. 26°C eingestellt, sodass wir ohne Unterbrechung durchschlafen konnten.

 

Frühstück

Als wir am nächsten Morgen zum Frühstück ins Restaurant gingen, war ein großes Buffet aufgebaut. Während meine Frau gezielt auf den "indonesischen Bereich" zusteuerte und sich mit Nasi Goreng bediente, wählte ich aus den verschiedenen Brotsorten ein paar Scheiben zum Toasten und ließ mir anschließend ein Rührei mit den von mir ausgewählten Zutaten zubereiten: Zwiebeln, Tomaten, Pilzen und Knoblauch. Außer einem Joghurt konnte ich die übrigen Angebote (siehe unten) aus "Platzmangel" leider nicht mehr wahrnehmen. Kaffee bzw.Tee wurde uns am Tisch serviert und bei Bedarf nachgeschenkt. Außer uns gab es nur wenige Gäste, da einige schon zum Tauchen aufgebrochen waren oder noch schliefen.

 

Unser Tag

Da wir nach meinen insgesamt 60 Tauchgängen auf Bunaken nur noch den Luxus des Resorts auskosten wollten, ist unser Tagesablauf sehr schnell beschrieben:
Nach dem Frühstück zurück in den frisch gereinigten Bungalow. Badekleidung anziehen, E-Book-Reader, ein kleines Bier oder Cola aus dem Kühlschrank und Sonnenschutz einpacken. Dann den kurzen Weg zum Swimmingpool, ein frisches Handtuch entnehmen und eine der vielen Polsterliegen auswählen. Meine Frau Djati nahm ausgiebig die Gelegenheit wahr, ihre Schwimmkünste zu verbessern. Da sie Wasser und vor allem dem Meer im allgemeinen sehr mitrauisch gegenübersteht (Tiefe, Kälte, Temperatur), kam ihr der Pool mit seinen geradezu idealen Bedingungen sehr entgegen. In den Vormittagsstunden gab es kaum Schwimmer, die ihr in die Quere kommen würden. Somit nutzte sie die Zeit zu einem ausgiebigen Training (im 1,20 m - Bereich). Damit sie sich sicher fühlte musste ich sie ständig im Auge behalten. Im übrigen las ich oder genoss einfach die Wärme der Sonne. Und schon nahte ein weiterer Höhepunkt des Tages...
Der Lunch begann im Unterschied zum Dinner an der reichhaltigen Salat-Theke. Dann wieder Auswahl aus der Menu-Karte.
Die Nachmittage waren meist nicht mehr so sonnig, aber dennoch warm, sodass wir uns meist am Pool oder direkt am Strand aufhalten konnten. Zweimal mussten wir allerdings auch von den in unserem Bungalow bereitgestellten Regenschirmen Gebrauch machen, um zum Restaurant zu gelangen.

 

Tauchen und Spa

Wie schon erwähnt: Bezüglich Tauchen war mein Bedarf bereits mehr als gedeckt. Ausserdem hatte uns unser Etat nach 7 Wochen Sulawesi-Aufenthalt Grenzen gesetzt. Deshalb kann ich auch nicht über Erlebnisse im Spa des Resorts berichten. Eines ist aber sicher: Im nächsten Urlaub werden sowohl Tauchen als auch Spa auf unserem Plan stehen. Die begeisterten Berichte unserer Mit-Gäste machten uns nämlich bald klar, dass wir in dieser Hinsicht viel versäumt hatten.

 

 

Was mir im Gangga Resort besonders gefiel

 

  • Die entspannte, freundliche Atmosphäre
  • Engagement und Freundlichkeit der Managerin und des gut geschulten Personals
  • Luxuriöse Ausstattung der Bungalows, sowie der gesamten Anlage
  • Hervorragender Service
  • Hygiene in allen Bereichen
  • Stilvolle Tischkultur, hochwertiges Ambiente, optisch ansprechende und schmackhafte Speisen
  • Großer Abstand zwischen den einzelnen Bungalows
  • Keinerlei störender Lärm
  • Kontakt zu den übrigen Gästen war möglich, aber nicht zwingend (z.B. durch Abstand der Tische im Restaurant)
  • Große, sehr schöne Swimmingpool-Anlage
  • Großer, sauberer, weißer Sandstrand
  • Permanente Pflege der Gartenanlage, ohne dass Gäste dabei beeinträchtigt wurden
  • Die vielen Aufmerksamkeiten, mit denen man verwöhnt wurde

 

Empfehlung:

Das Gangga Resort gehört mit Sicherheit zu den besten Luxus-Resorts auf Sulawesi. Wer sich einmal in diesem tropischen Paradies in angenehmer Atmosphäre rundum verwöhnen lassen möchte, wird hier sicher eine gute Wahl treffen. Allerdings hat dieser Luxus seinen Preis. Wer es sich leisten kann, wird es nicht bereuen, wie die vielen Gäste, die immer wieder ihren Urlaub auf Gangga verbringen.

 

Solltest du Interesse an weiteren Informationen bekommen haben, dann findest du sie auf der Webseite des Resorts

 

Und hier noch einige Fotos

  Terrasse unseres Bungalows   Liegen am Strand  
 

Ein Blick auf die Veranda unseres Bungalows. Dort befinden sich u.a. eine gepolsterte Liege und ein Wäscheständer. Vor der Treppe kann man sich die Füße unter fließendem Wasser waschen, ehe man die Terrasse betritt.

  Zu jedem Bungalow befinden sich wenige Meter entfernt Liegen, sowie ein überdachter Liegeplatz am Strand. Die Polster werden schon am frühen Morgen dorthin gebracht und am Abend wieder zum Bungalow transportiert.  
  Reservierte Tische im Restaurant   Große Lounge mit Bar  
 

Die Tische im Restaurant sind reserviert (mit der Bungalownummer gekennzeichnet)

  Große Lounge mit Bar am Abend. Hier kann man sich ein Buch ausleihen und lesen oder über W-lan an seinem Laptop die e-mails abrufen und dabei einen Kaffee trinken...  
  die Gangga Band   Frühstücksbuffet im Gangga Resort  
  Während und nach dem Abendessen spielt die Gangga-Band, einschließlich Koch, für uns im Hintergrund.

  Am Frühstücksbuffet haben wir die Auswahl zwischen diversen Marmeladen, Schinken, Käse, aber auch Zutaten für Müsli und frischem Obst und Joghurt.  
  Frühstück wird zubereitet   Abendessen im Speisesaal  
  .Außerdem steht ein Koch bereit, der uns Ei mit Schinken, Zwiebeln und weiteren Zutaten nach unserem Wunsch zubereitet.

  Da die meisten Gäste schon beim Tauchen waren, frühstückten wir meistens alleine.  
  Erholung am Pool von Gangga   Meine Frau uebt Schwimmen im Pool  
  In den Vormittagsstunden hatten wir den Pool fast für uns alleine. Dank W-lan konnte ich in Ruhe ein bisschen im Internet surfen, ein kühles Bir Bintang geniessen und...

  ...meine Frau Djati beim Schwimmen beobachten. Nach dem Bad im Salzwasser kann man sich unter die warme Süsswasserdusche stellen.  
  gardener im gangga resort   Köche und Kellner  
  Überall sind Gärtner(innen) unterwegs und fegen den Boden.

  Ein Blick hinter die Kulissen: Köche und Kellner im Vorraum zur Küche.  
  Amerikanische Gäste   Deutscher Gast  
  Wir trafen auch sehr nette Gäste, hier ein Paar aus den USA

  Dies war ein deutscher Gast aus München, der uns begeistert von seinen Erlebnissen unterwasser und seinen Massagen im Spa berichtete.

 
  Spaziergang ins Gangga Dorf   Kinder auf der Dorfstraße  
  Es lohnt sich, einen Spaziergang zu den einzigen 2 Dörfern auf der Insel zu machen. Man geht auf einem befestigten Weg und kann sich dabei nicht verlaufen.

  Kinder auf der Dorfstraße  
  Wir am Pool   Hanne verabschiedet uns  
  Der Salzwasserpool ist ein gerne besuchter Treffpunkt der Gäste mit vielen gepolsterten Liegen und stets frischen Handtüchern.   Im Nu war unsere Woche auf der Trauminsel vorüber. Ciao Hanne, es war toll bei euch!  

 

 
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